Rudolf Gerhardt | Exportmanager

Wie lange arbeiten Sie schon bei Weiss?
Seit einem Jahr bin ich bei der Firma Weiss.

Wie gefällt Ihnen das Arbeitsklima und Ihre Arbeit dort?
Das Arbeitsklima bei Weiss ist sehr gut, weil jeder Einzelne etwas für die Gemeinschaft dazu steuert. Ich bin der Meinung, dass jeder von uns Selbstträger für ein gewisses subjektives Klima ist. Jeder Mitarbeiter wird als Individuum angesehen und mit seinen Fähigkeiten geschätzt. Etwas Gutes produziert man nur, wenn ein positives Miteinander herrscht. Und falls es doch mal zu „stickig“ sein sollte, dann macht man einfach das Fenster auf und lüftet.

Auch wenn Ihnen das Arbeitsklima so gut gefällt, gibt es trotzdem etwas, dass Sie verbessern würden?
Wenn jeder verantwortlich mit der Materie selbst umgeht, dann finde ich, dass es immer etwas zu verbessern gibt. Keiner ist perfekt, bei jedem Einzelnen gibt es eine Menge zu verbessern, damit man das nahezu Perfekte am Ende bekommt. Man sollte so flexibel sein, dass man immer eine Lösung finden kann. Außerdem sollte man den Mut zur Entscheidung besitzen, denn alle Probleme werden nur dann gelöst, wenn man an sich arbeitet und das Beste aus sich herausholt.Sie sind im Export für Osteuropa tätig.

Haben Sie eine besondere Bindung zu diesen Ländern?
In meiner Brust schlagen zwei Herzen. Ich liebe meine Vergangenheit, die ich in Moskau verbracht habe und ich liebe meine Gegenwart die ich in Deutschland verbringe. In die Zukunft kann ich nur positiv blicken, aber ich werde versuchen, das Beste in Osteuropa zu bewirken.

Wenn Sie nach einer längeren Dienstreise nach Hause kommen, was tun Sie als Ausgleich?
Ich lebe stark von Beziehungen. Man kann also sagen, ich bin ein Beziehungsmensch. In meiner Freizeit und somit als Ausgleich zu meinen vielen Reisen, liebe ich es Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Menschen begeistern mich generell. Ich beobachte sie gerne bei ihrem Handeln. Neben meiner Arbeit bei Weiss, nehme ich mir gerne Zeit, um in die christliche Gemeinde zu gehen, denn der Glaube ist mir sehr wichtig. Ich verlasse niemals das Haus ohne ein Gebet zu sprechen. In der Gemeinde verbringe ich viel Zeit, um auch im Vorstand tätig zu sein. Man hat dort zwar viele Aufgaben, aber die Arbeit macht mir großen Spaß.

Sind Sie allgemein engagiert? Zum Beispiel im Bezug zu Kindern und Jugendlichen?
Als meine Kinder klein waren, war ich Elternbeirat im Kindergarten, sowie in der Schule. Heute bin ich bei zwei großen Projekten involviert. Ich singe am Bach Collegium in Siegen, dies ist zwar ebenfalls mit viel Arbeit verbunden, aber ich genieße die Freiheit, die ich beim Singen bekomme. Des Weiteren singe ich in einem russischen Chor. Wir geben Konzerte Deutschland weit. Eine weitere sehr wichtige Beschäftigung von mir ist, das regelmäßige SoLa Sommerlager am Heisterberger Weiher. Dort verbringe ich viel Zeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Freizeit ist besonders Kinder geeignet aufgebaut, da wir dort sehr die Gemeinschaft fördern. Auch sozial schwächere Kinder bekommen von uns die Chance an dem Projekt teilzunehmen. Wir sind dort sehr kreativ, gehen reiten, wandern, singen oder kochen gemeinsam. Die Tage dort sind einfach viel zu kurz.