Sven Haber | Stellvertretender Leiter F&E

Wie lange arbeiten Sie schon bei Weiss?
Seit dem 15. März 1999.

Warum haben Sie sich damals für Weiss als Arbeitgeber entschieden?
Ich bin in Haiger geboren und aufgewachsen, kenne die Firma also schon von klein auf. Allerdings bis in die Mitte der 80er Jahre aufgrund der Hautleimproduktion eher wegen dem Geruch, der oft durch Haiger wehte. ;-) Nach meinem Chemiestudium lag es dann nahe, dass ich als heimatverbundener Mensch versucht habe, bei einem der wenigen Chemieunternehmen in der Gegend eine Stelle zu bekommen. Aus Überzeugung habe ich mich dann letztendlich für Weiss entschieden, weil ich die Strukturen eines familiengeführten Unternehmens denen eines anonymen Konzerns vorgezogen habe. Eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereut habe.

Wie sieht Ihr Aufgabengebiet aus?
Vielfältig. Neben der Kerntätigkeit, der Entwicklung und Modifizierung von Klebstoffen, haben die bürokratischen Aufgaben in den letzten Jahren stark zugenommen. Dokumentation der Entwicklungstätigkeiten, Austausch mit Lieferanten, Lesen von Literatur, Internetrecherchen, Patentüberwachung und Verwaltung des ganzen Schriftverkehrs in ELO im Rahmen unseres QM-Systems, sind nur einige der Dinge, die neben der Arbeit am Labortisch anfallen. Letzteres ist aber nach wie vor am wichtigsten und die abwechslungsreichen Herausforderungen geben einem die Motivation, die man täglich benötigt.Ach ja, abseits meiner eigentlichen Tätigkeit bin ich auch so etwas wie der „Haus- und Hof-Fotograf“ bei WCT. Zu vielen Anlässen werde ich gebeten, Fotos für die WCT-News und das Archiv zu machen. Eine Bitte, der ich immer gerne nachkomme, kann ich doch eins meiner privaten Hobbys so auch im Berufsleben ausüben.

Was motiviert Sie in der Tagesarbeit?
Kurz gesagt: In einem professionellen Umfeld mit einem guten Team interessante Herausforderungen anzugehen. Die Aufgabenstellungen mit denen wir in der F&E konfrontiert werden sind sehr vielfältig und zum Teil sehr anspruchsvoll. Und es macht einfach Spaß sich dieser Herausforderung zu stellen. Unser Team ist fachlich wie menschlich toll und auch die Zusammenarbeit mit den Schnittstellen zu anderen Abteilungen funktioniert überwiegend reibungslos.

Sind Sie in der Zeit bei Weiss gefördert worden?
Ja, es ergeben sich immer wieder einmal Möglichkeiten im Rahmen von Workshops oder Seminaren sein Fachwissen in bestimmten Bereichen zu erweitern. Auch Schulungen von Lieferanten und Messebesuche tragen dazu bei, seinen Horizont zu erweitern. Zudem wurde mir vor einigen Jahren im Rahmen einer Umstrukturierung die stellvertretende Leitung der F&E-Abteilung übertragen.

Was gefällt Ihnen besonders gut bei Weiss?
Zum einen die trotz des großen Wachstums in den letzten Jahren immer noch sehr familiäre Atmosphäre. Man kennt zwar nicht mehr unbedingt wie früher jeden mit Namen, aber mit den meisten Kollegen und Kolleginnen, ob aus dem Angestelltenbereich oder der Fertigung, arbeite ich jetzt schon seit vielen Jahren zusammen. Das Verhältnis ist gut und trotz aller Hektik im Arbeitsalltag, bleibt doch immer nochmal eine Gelegenheit für einen privaten Austausch – und das über alle Hierarchieebenen!Zum anderen kann man gar nicht hoch genug bewerten, dass hier in den vergangen Jahren ein sehr professionelles Umfeld gewachsen ist, in dem man sich wohlfühlt und gerne arbeitet. Gebäude, Büros, Labor, Ausstattung, Maschinen, überall wurde investiert und das sieht man!

Was kann man bei Weiss noch besser machen?
Optimierungspotential gibt es immer und überall. Getreu dem Motto „Stillstand ist Rückstand“ muss sich jeder in seiner täglich Arbeit fragen, was kann ich noch besser machen, wie kann man Prozesse effizienter gestalten? Grundsätzlich ist das Thema Kommunikation sicher ein ganz wichtiges. Hier muss man die richtige Balance finden zwischen zu viel (lange E-Mails mit riesen Verteiler, Anzahl der Besprechungen) und zu wenig (relevante Bereiche/Personen sind nicht informiert). Eine nicht ganz leichte Aufgabe, aber auf jeden Fall wert angegangen zu werden!